Die für den nordamerikanischen Markt gefertigten Fahrzeuge unterscheiden sich zu den europäischen Modellen in einigen mehr oder weniger markanten Details.
Die Stossfänger vorne und hinten sind breiter. Die Chromeinlagen umranden den Stossfänger nicht komplett.

Dieses Bild ist ein Netzfund!!!! (Danke dem Fotographen für das tolle Bild)
Hier gut zu sehen sind auch die Rücklichteinheiten der USA-Version welche sich durch eine zusätzliche Seitenmarkierungsleuchte von der Euroversion unterscheiden. Auch die in den Staaten sehr beliebten Chromfelgen sind hier montiert. Diese Felgen gab es nie von Mercedes-Benz, alle Radsätze wurden erst nach dem Export der Fahrzeuge verchromt. Die Dimension der Felgen für den US-Markt war 6,5"x15" und somit ein halbes Zoll kleiner als die hier erhältlichen.
Auch die Scheinwerfer dieser Fahrzeuge unterschieden sich.

Hier ein 560SEL der USA-Ausführung. Wie in den Staaten vorgeschrieben sind die Blinker zeitgleich Seitenmarkierungsleuchten. Ein Nachrüsten dieser Blinker ist ohne erheblichen Aufwand für Eurofahrzeuge möglich. Kosten hierfür ca. 40.- Euro. Der hierfür erforderliche Umbausatz ist erhältlich bei Auto-Auer in Kirchheim/Teck.

Hier ein Lorinserrad verchromt. Diese Felgen waren bis zu ihrem Export in die USA auch nur lackiert, das Verchromen dieser Felgen erfolgte dort. In Deutschland ist mir kein Unternehmen bekannt welches Chromarbeiten an Aluminium ausführt. Weiterhin ist zu beachten das der "TÜV" wohl seinen Segen verweigern wird, da aufgrund der verändernten Oberfläche wohl ein neues Festigkeitsgutachten zu erstellen wäre. Allerdings bieten einige Veredler solcher Felgen aus den USA bereits Felgensätze mit Gutachten an.

Hier noch ein Bild eines frisch verchromten Felgensatzes. Diese Felgen haben die Dimension 6,5" x 15" und sind somit ein halbes Zoll kleiner als die für den europäischen Markt gefertigten Felgen. Diese Felgen sind heute noch in den USA erhältlich. Je nach Dollarkurs beläuft sich der Preis dieser Felgen incl. Transport per Schiff auf ca. 1200.- - 1500.- Euro.
Da viele Amerikaner jedoch einen extremen Hang zum Kitsch und auch zur Verunstaltung ihrer Fahrzeuge haben brachte das amerikanische Tunerwesen leider auch nicht so schöne Dinge hervor: Hier mal ein Beispiel!

|